Facelift Köln Facelifting - Gesichtsstraffung - Gesichtslift
Facelift, Facelifting, Gesichtslift, Gesichtslifting, Gesichtsstraffung, großer Facelift, Mini-Facelift, Bio-Facelift, Facelift nach Dr. X, Facelift nach Dr. Y – es gibt tausende Begriffe, deren Bedeutung nicht klar definiert ist. Von der Creme bis zur Operation, vom Kosmetiker bis zum Chirurgen kann sich im Einzelfall dahinter alles oder nichts verbergen. Im Grunde geht es aber immer um dasselbe: ein besseres, jüngeres, frischeres Äußeres.
Gemeinsam ist all diesen Maßnahmen, dass sie den Alterungsprozess des Körpers umkehren sollen, der im Gesicht am deutlichsten abzulesen ist. Ziel ist die optische Verjüngung. In der Plastischen Ästhetischen Chirurgie spricht man korrekt von der chirurgisch-optischen Verjüngung des Gesichts – facial rejuvenation auf Englisch.
Das klassische, traditionelle Konzept der chirurgisch-optischen Gesichtsverjüngung beruht auf einer horizontalen Aufteilung der Gesichtspartien und einer entsprechenden Operationsweise. Zu dieser gehören
- die Oberlidstraffung,
- die Unterlidstraffung sowie
- das Stirnlifting, auch als Augenbrauenhebung bekannt,
- die Straffung der unteren Gesichtspartie und des Halses.
Es hat sich eingebürgert, diesen Punkt als Facelift oder großen Facelift zu bezeichnen, obwohl hiervon nur ein Teil des Gesichts betroffen ist. Konkret geht es um den unteren Teil des Gesichts und die Halspartie.
Bei dieser Methode kann man zwei Hauptkonzepte unterscheiden:
- Straffung der Haut an den seitlichen Gesichtspartien. Hierbei wird nur die überschüssige Haut entfernt. Die Gesichtsmuskulatur wird jedoch „in Ruhe gelassen“. Dieses auch als Minilift bekannte Verfahren wird immer seltener eingesetzt, weil seine Erfolge nur äußerst kurze Zeit vorhalten.
- Straffung der Haut gleichzeitig mit der Straffung der Gesichtsmuskulatur – sogenannte SMAS-Technik. Der Begriff SMAS kommt aus dem Englischen und steht für Superficial Musculo Aponeurotic System, was auf deutsch oberflächliche Bindegewebsschicht bedeutet. Diese typische anatomische Struktur weist ausschließlich das Gesicht auf. Die SMAS-Technik wird in einer großen Vielzahl von Varianten angewandt. Zwar schwört jeder Operateur auf seine individuelle SMAS-Technik; tatsächlich aber handelt es sich im Wesentlichen immer um das gleiche Verfahren.
Sollen diese Eingriffe jeweils separat oder in Kombination miteinander durchgeführt werden?
Hierauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Die angewandten Verfahren variieren von Operateur zu Operateur und hängen auch von den Wünschen der Patienten ab, die manchmal auf einer nicht ganz realistischen Selbsteinschätzung beruhen.
Diese Unsicherheit ist kein Zufall. Mit den klassischen, traditionellen Konzepten der horizontalen Aufteilung des Gesichts erreicht man nicht immer das optimale Ergebnis. Nicht selten sieht man flache, maskenhafte und ausdruckslose Gesichter, die sogar das Ergebnis von Operationen durch sogenannte Star-Chirurgen sind.
Einen wesentlichen Impuls erhielt die Gesichtschirurgie durch die Bilderserie eines französischen Künstlers, der sein Gesicht 30 Jahre lang täglich unter den gleichen Lichtbedingungen und in der gleichen Position fotografierte.
Die Computerbearbeitung dieser Bilderserie ergab verblüffende neue Erkenntnisse über den Alterungsprozess des Gesichts. Auf dieser Basis entwickelten führende Spezialisten das völlig neue Konzept der optischen Gesichtsverjüngerung: das biometrisches Konzept. Auf diesem Verfahren der Gesichtserkennung basieren auch die modernen biometrischen Passfotos.
Was zeichnet dieses neue biometrische Konzept aus?
Bei diesem Verfahren wird das Gesicht in drei vertikale Segmente unterteilt.
Das Gesicht ist in den beiden Segmenten S1 und S3 (siehe Foto) durch die sogenannten Ligamenten anatomisch fest an den Knochen fixiert. Dadurch ist die Wirkung der Schwerkraft an diesen Stellen gebannt. Diese Partien bleiben daher ein Leben lang nahezu unverändert an ihrer angestammten Stelle.
Anders im Segment S2: Hier verändert das Gesicht in Folge der Schwerkraft bisweilen dramatisch seine ursprüngliche Position. Diese Veränderung wird als deutliches Zeichen der Alterung wahrgenommen. Die Ursache: Da diese Gesichtspartie nicht fest am Knochen fixiert ist, sinkt sie im Laufe der Jahrzehnte ab und wirkt „alt“.
In diesem Licht ist klar und logisch, dass nur die abgesackten Gesichtspartien im Segment S2 in ihre ursprüngliche Position zurückgebracht werden müssen. Dagegen dürfen die Segmente S1 und S3 nicht angetastet werden, damit die Natürlichkeit des Gesichts und der persönliche Charakter erhalten wird. In den Segmenten S1 und S3 werden deshalb nur Maßnahmen für ein besseres Erscheinungsbild der Haut durchgeführt.
Zum Segment S2 gehören
- die Augenbrauenpartie und
- das sogenannte Mittelgesicht (unterhalb der Augen und oberhalb des Kieferknochens).
Die Anhebung der Augenbrauenpartie – Augenbrauenlift, manchmal auch Stirnlift genannt - und die Hebung des Mittelgesichts - Mittelgesichtslifting - stellen das ursprüngliche Erscheinungsbild des Gesichts wieder her und führen so zu einem frischen, natürlichen und strahlenden Aussehen.
Bei dieser Kombination zweier Methoden werden automatisch sowohl das Ober- als auch das Unterlid optisch verjüngt. Dadurch wird eine zusätzliche Straffung der Lider nicht benötigt.
Die Kombination beider Eingriffe - ist auch als vertikales Facelift bekannt. Damit ist das optische Alterungsproblem im Gesicht behoben.
Noch nicht gelöst ist damit allerdings das Problem der Alterung des Halses. Hier verhilft die Halsstraffung mit der SMAS-Methode zu einem jüngeren Aussehen.
Ausführliche Beratung
Unverzichtbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Gesichtsbehandlung ist eine vorausgehende ausführliche Beratung. Hierbei werden die Wünsche des Patienten besprochen und sowohl mit den anatomischen Gegebenheiten wie mit den medizinischen Möglichkeiten abgestimmt.
Ein wichtiges Instrument hierfür ist die tridimensionale Gesichtsanalyse, die in der T-Klinik mit großem Erfolg eingesetzt wird. Hierbei wird das Gesicht eingescannt und auf dem großen Bildschirm angezeigt. Gemeinsam wird besprochen, welche optimalen Maßnahmen durchgeführt werden können.
Diese Beratung zielt auf ein optimales Facelifting, und zwar
- Natürlichkeit ohne „künstliches“ Aussehen und Merkmale einer Operation,
- dauerhaftes Ergebnis,
- geringe Schmerzen durch den Einsatz moderner Technik und schonender Verfahren,
- schnelle Heilung (Aktive Menschen können nicht monatelang aussetzen).
Fazit
Bei der Vielzahl zur Verfügung stehender Operationsmethoden ist wichtig, diejenige auszuwählen, die am besten für den Einzelfall geeignet ist. Wird diese Diagnose korrekt gestellt, kann die moderne Plastische und Ästhetische Chirurgie ausgezeichnete Ergebnisse erzielen.
Bei einer falschen Diagnose oder bei einer ungeeigneten Technik können andererseits verheerende Ergebnisse auftreten. Um alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden zu kennen, bedarf es langjähriger Erfahrung, eines eingespielten Teams und modernster Ausstattung.
Prof. Dr. Marian Ticlea, Chefarzt der T-Klinik in Köln, ist eine seit vielen Jahren international anerkannte Kapazität auf dem Gebiet der Gesichtschirurgie. Über die unterschiedlichen Methoden der Gesichtsverjüngung hat er zahlreiche Publikationen verfasst und internationale Vorträge gehalten.
In seiner T-Klinik haben Sie die Sicherheit, jederzeit die optimale, modernste Diagnose und Behandlung zu erfahren. Bitte kommen Sie in unsere Sprechstunde. Ein Facelifting beinhaltet eine sehr vielfältige und facettenreiche Thematik, die in einem ausführlichen Gespräch erörtert werden muss.
Unser Chefarzt informiert Sie kostenlos und unverbindlich über die in Ihrem individuellen Fall optimalen Methoden und das entsprechende Behandlungskonzept.
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