Neuer Natürlichkeitstrend: natürlich kleine Implantate!

Schönheitsideale sind zeitgebunden. Wo sich mit dem Fortschritt des 21. Jahrhunderts mittlerweile sogar der Alltag rasanten Entwicklungen und Veränderungen ausgesetzt sieht, verändern sich ästhetische Ansprüche umso schneller. Diese Hintergründe stellen plastische Chirurgen vor große Herausforderungen. In den letzten 20 Jahren standen Brustoperationen zum Beispiel unter dem Leitsatz „Größer ist besser.“ Momentan zeichnet sich ein neuer Trend ab: Natürlichkeit kommt wieder in Mode.  

Schönheitstrend – weg vom Idealbild


Von alternierenden Trenderscheinungen war schon vor Jahrhunderten die Rede. Auf einen bestimmten Trend folgt nach Expertenmeinung irgendwann natürlicherweise die Sehnsucht nach der entgegengesetzten Trenderscheinung. Ob es sich auch beim neuen Trend des weiblichen Naturlooks um eine natürliche Reaktion auf den vorausgegangenen Künstlichkeitslook handelt, ist schwer zu sagen. Fest steht, dass sich das Schönheitsempfinden von unpassenden Idealbildern abwendet. Frauen wollen mittlerweile nicht mehr das utopische Ideal anderer erfüllen, sondern sich selbst glücklich machen. Die meisten Frauen interessieren sich heutzutage also für Brustoperationen, weil sie sich wohler in ihrem Körper fühlen möchten. Genau das erreichen sie durch kleinere Implantate eher als mit übergroßen Brüsten. Je subtiler die Brustvergrößerung, desto gesünder, praktischer und ergonomischer das Ergebnis. Frauen mit naturgegeben großen Brüsten wissen, dass ein großer Busen schnell körperliche Beeinträchtigungen hervorruft. Die Mehrlast nach vorne überfordert den Körper. Schmerzen im Schulter-, Nacken- und Rückenbereich sind eine natürliche Folge. Kleinere Implantate bieten sich für Brustvergrößerungen so schon alleine deshalb an, um die eigene Gesundheit zu schonen. Nicht nur der Gesundheit ist mit kleineren Implantaten ein Gefallen getan. Auch BH-Beulen sind mit natürlicheren Brüsten kaum noch ein Thema.

Trotz Natürlichkeitstrend – Brust-OPs noch immer in


Obwohl sich der Trend zu mehr Natürlichkeit bewegt, haben plastische Chirurgen keine Einbußen zu verzeichnen. Die Anzahl an durchgeführten Brustvergrößerungen steigt seit der Jahrtausendwende permanent an. In den vergangenen 15 Jahren war sogar ein Anstieg um die Hälfte zu verzeichnen. Obwohl das Schönheitsideal in ständigem Wandel steht, wird es vermutlich immer Frauen geben, die sich wegen kleiner Brüste unwohlfühlen. Nicht die Nachfrage nach Brustoperationen geht durch den Natürlichkeitstrend zurück, sondern lediglich das Ausmaß der gewünschten Veränderungen. Frauen entscheiden sich heutzutage eher für ein bis zwei Körbchengrößen mehr. Sie wählen ihre Implantate nicht mehr gemäß des Größer-ist-besser-Prinzips aus. Viel eher entscheiden sie sich für Brüste, die zu ihren natürlichen Proportionen passen und ihnen in ihrer Haut ein gutes Gefühl vermitteln. Neben diesen Entwicklungen hat die plastische Chirurgie durch den neuen Schönheitstrend ein neues Klientel gewonnen. Viele Altkunden mit überdimensionalen Implantaten entscheiden sich mittlerweile zu einem Implantat-Wechsel. Die großen Brustimplantate weichen bei der Operation kleineren Modellen, die dem neuen Schönheitsideal eher gerecht werden. Manche Frauen lassen sich ihre Implantate sogar gänzlich herausnehmen, um zur vollen Natürlichkeit zurückzukehren. Beide Kundengruppen fordern plastische Chirurgen heraus. Die Haut der Kundinnen hat sich durch die großen Implantate nämlich geweitet. Damit die Brust nach der Verkleinerung oder Implantatentfernung nicht erschlafft, empfiehlt sich die gleichzeitige Durchführung einer Bruststraffung. Insgesamt müssen sich plastische Chirurgen vor den Herausforderungen eines stetig wechselnden Schönheitsideals so nicht einschüchtern lassen. Das Ziel der plastischen Chirurgie bleibt von dem Wandel der Schönheitsideale unberührt: Den Kunden und Kundinnen soll geholfen werden, sich in ihrer Haut so wohl wie möglich zu fühlen. Mit diesen Ansprüchen im Kopf bemüht sich der plastische Chirurg um die bestmögliche Beratung.

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