In kaum einem anderen chirurgischen Fachbereich wird so selten über Komplikationen gesprochen wie in der ästhetischen Chirurgie. Das 6. SOS-Symposium („Secondary Optimizing Aesthetic Surgery“) hat genau dieses Thema in den Mittelpunkt seiner Vortrags- und Diskussionsveranstaltung gestellt. Besonders bei Operationen an der Brust wie die Brustvergrößerung oder Bruststraffung, sowie Eingriffe im Gesicht wie Facelift oder Nasenkorrektur, können Kurz- aber auch Langzeit-Komplikationen auftreten.
Unter den Gästen war auch Chefarzt der T-Klinik Dr. Marian Ticlea. Er weiß: Einige Komplikationen sind nicht vorhersehbar. Trotz seines großen Erfahrungsschatzes ist er stets mit dem Stand der wissenschaftlichen Entwicklung vertraut und steht im ständigen Austausch mit Fachkollegen aus aller Welt – immer mit dem Ziel, für die Patienten die optimale Behandlung zu finden – vor, während und nach einem Eingriff.

Aufklärung der Patienten steht an erster Stelle

Die Zahl der Schönheitsoperationen steigt jedes Jahr, wobei Anbieter zunehmend in die Kritik geraten, die oftmals nicht speziell ausgebildete Ärzte im Bereich der plastischen und ästhetischen Chirurgie sind. Aktuell gibt es leider keine rechtliche Grundlage dies zu verbieten, so dass der Patienten darüber aufzuklären ist, wie wichtig es ist, auf die genaue Facharztbezeichnung zu achten.
Gemeinsam Lösungen finden

Die Gründe für ein ästhetisch nicht zufriedenstellendes Ergebnis können sehr vielfältig sein. Auf dem internationalen Symposium für Plastische Chirurgen wurde vor allem über Beruhigungsverfahren nach auftretenden Komplikationen gesprochen. Auch in diesem Jahr wurden Live-Operationen nach vorausgegangen Faceliftings, Bauchdeckenstraffungen, Brustvergrößerungen, Bruststraffungen und Nasenkorrekturen demonstriert und in das Auditorium des Symposiums ausgestrahlt. Interaktiv und anschaulich, mit dem Ziel, gemeinsam Lösungen zu finden und unerwünschte „Probleme“ vorzubeugen.